Prozessmanagement

Die Abläufe im Unternehmen effizient gestalten

Prozessmanagement, das wirkt: klar, pragmatisch, nachhaltig

Prozessmanagement ist mehr als die Dokumentation einzelner Abläufe. Es schafft Transparenz in komplexen Organisationsstrukturen, macht Verantwortlichkeiten sichtbar und bildet die Grundlage für wirksame Effizienzsteigerung im Alltag. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Prozesslandschaft verständlich zu strukturieren, Wissen nachhaltig zu sichern und operative Abläufe so zu gestalten, dass sie nicht nur beschrieben, sondern tatsächlich genutzt werden.

 

Prozesslandkarte und Prozessarchitektur

Eine klare Prozesslandkarte schafft Orientierung und macht sichtbar, wie Wertschöpfungsprozesse, Unterstützungsprozesse und Führungsprozesse zusammenwirken. Wir unterstützen beim Aufbau einer übersichtlichen und toolgestützten Prozessarchitektur, die als gemeinsames Ordnungsmodell für die Organisation dient. Dabei strukturieren wir bestehende Abläufe, identifizieren relevante Prozessbereiche und schaffen eine verständliche Systematik, die von Fachbereichen, Management und IT gleichermaßen genutzt werden kann. So entsteht eine belastbare Grundlage für Transparenz, Steuerung und kontinuierliche Verbesserung.

Prozessaufnahme und Dokumentation
Viele Prozesse sind historisch gewachsen und liegen häufig nur in den Köpfen einzelner Mitarbeitender. Wir helfen dabei, dieses Wissen systematisch zu erfassen, zu strukturieren und nachvollziehbar zu dokumentieren. Gemeinsam mit den beteiligten Fachbereichen nehmen wir bestehende Abläufe auf, klären Schnittstellen und machen Abhängigkeiten sichtbar. Ziel ist eine Dokumentation, die verständlich, nutzbar und pflegefähig ist. Nicht für die Ablage, sondern für den täglichen Einsatz in der Organisation.

BPMN Modellierung
BPMN schafft eine einheitliche Sprache für Prozesse und macht komplexe Abläufe visuell greifbar. Wir modellieren Geschäftsprozesse nach BPMN und achten dabei besonders auf Verständlichkeit, fachliche Anschlussfähigkeit und angemessene Detailtiefe. Die Modelle sollen nicht nur methodisch korrekt sein, sondern von den Menschen verstanden werden, die mit den Prozessen arbeiten. So entstehen Prozessdarstellungen, die Analyse, Abstimmung, Schulung und Weiterentwicklung wirksam unterstützen.

Rollen, Verantwortlichkeiten und RACI
Unklare Verantwortlichkeiten führen zu Reibungsverlusten, Doppelarbeit und Verzögerungen. Wir unterstützen dabei, Rollen und Zuständigkeiten entlang der Prozesse transparent zu definieren. Mit RACI Matrizen schaffen wir Klarheit darüber, wer verantwortlich ist, wer entscheidet, wer eingebunden wird und wer informiert werden muss. Dadurch werden Schnittstellen sauberer, Abstimmungen effizienter und Entscheidungen nachvollziehbarer. Das Ergebnis ist eine Prozessorganisation, die im Alltag Orientierung gibt.

Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung
Prozessmanagement entfaltet seinen Wert erst dann, wenn daraus konkrete Verbesserungen entstehen. Wir analysieren bestehende Abläufe, identifizieren Engpässe, Medienbrüche, Doppelarbeiten und unnötige Komplexität. Gemeinsam mit den Fachbereichen entwickeln wir pragmatische Optimierungsansätze, die schnell Wirkung zeigen und gleichzeitig langfristig tragfähig sind. Dabei steht nicht die maximale theoretische Perfektion im Mittelpunkt, sondern eine spürbare Verbesserung von Effizienz, Qualität und Zusammenarbeit.


Templates, Standards und Governance
Nachhaltiges Prozessmanagement braucht einfache Standards, klare Pflegeprozesse und praxistaugliche Vorlagen. Wir entwickeln Templates, Modellierungsrichtlinien und Governance Strukturen, die zur Organisation passen und dauerhaft genutzt werden können. Dazu gehören einheitliche Prozesssteckbriefe, Dokumentationsstandards, Rollenmodelle und Regeln zur Aktualisierung der Prozesslandschaft. So bleibt Prozessmanagement nicht einmaliges Projekt, sondern wird als wiederkehrende Arbeitsweise in der Organisation verankert.

Toolgestütztes Prozessmanagement
Eine geeignete Toolunterstützung hilft dabei, Prozesse zentral verfügbar, aktuell und nachvollziehbar zu halten. Wir unterstützen bei der Strukturierung und Nutzung toolgestützter Prozesslandschaften und achten darauf, dass die Lösung zur Organisation, zur bestehenden Systemlandschaft und zum gewünschten Reifegrad passt. Dabei geht es nicht um Tool Einführung als Selbstzweck, sondern um eine sinnvolle technische Unterstützung für Transparenz, Zusammenarbeit, Pflege und Weiterentwicklung der Prozesse.

Prozessmanagement für Auditfähigkeit und Wissenstransfer
Gut strukturierte Prozesse schaffen Nachvollziehbarkeit und sichern Wissen unabhängig von einzelnen Personen. Wir unterstützen Unternehmen dabei, Prozesse so aufzubereiten, dass sie auditfähig, verständlich und für neue Mitarbeitende nutzbar sind. Verantwortlichkeiten, Abläufe und Schnittstellen werden dokumentiert und nachvollziehbar gemacht. Dadurch verkürzen sich Einarbeitungszeiten, Wissen bleibt im Unternehmen erhalten und Anforderungen aus internen oder externen Prüfungen können verlässlicher erfüllt werden.

Kundenreferenz

Optimierung des Operating Models und Demandprozesses bei der Helvetia Schweiz

Projektziel: Ziel des Projekts war es, für die Helvetia Schweiz ein zukunftssicheres Betriebsmodell für SAP FS-RI / CD zu entwickeln. Obwohl das bestehende Modell bereits gut funktionierte, zeigten sich Potenziale für Erweiterungen. Strukturelle Ineffizienzen, fragmentierte Verantwortlichkeiten und komplexe Schnittstellen führten zu längeren Durchlaufzeiten, steigenden Kosten und unerwarteten Folgen in der Implementierung. Das neue Zielbild sollte deshalb skalierbare Governance ermöglichen, klare Rollen und Entscheidungswege schaffen sowie eine integrierte und effiziente Service-Struktur bereitstellen.

Das Logo von Barmenia Versicherungen.

Kundenreferenz

Zielarchitektur und Transformationskonzept für TAA-Strecken im Rahmen der Fusion der Barmenia und Gothaer

Projektziel: Ziel des Projekts war die Entwicklung eines fachlichen und technischen Zielbildes für die TAA-Strecken im Rahmen der Fusion zweier Versicherungsunternehmen. Ausgangspunkt waren heterogene TAA-Strecken, unterschiedliche IT-Systeme sowie verschiedene fachliche und organisatorische Ansätze. Zusätzlich fehlten einheitliche Leitlinien und architektonische Standards, was die Abstimmung zwischen den beteiligten Teams erschwerte und zu Unzufriedenheit im Vertrieb führte. Das Projekt sollte daher eine klare Orientierung für die zukünftige Ausgestaltung der TAA-Strecken schaffen.

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Henrik Schulte

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