Mehrwertorientiertes Demand- und Anforderungsmanagement bei der DEVK

Neomatic 5 Projektreferenz 5 Mehrwertorientiertes Demand- und Anforderungsmanagement bei der DEVK

Nov. 19, 2025 | Projektreferenz

 

Projektziel:

Ziel des Projekts war der Aufbau eines professionellen, mehrwertorientierten Demand- und Anforderungsmanagements für ein komplexes, mehrjähriges Transformationsprogramm bei der DEVK. Über mehrere Teams und Fachbereiche hinweg sollten Anforderungen einheitlich erfasst, bewertet und priorisiert werden. Gleichzeitig sollte die Delivery-Steuerung in einem hybrid-agilen Umfeld verbessert und die Mitarbeitenden im Requirements Engineering nachhaltig befähigt werden.

Was wurde umgesetzt?

Folgende Maßnahmen wurden im Rahmen des Projekts umgesetzt:

  • Konzeption und Einführung standardisierter Anforderungsprozesse auf Basis von iREP über alle Streams hinweg

  • Aufbau und Moderation eines prioritätsbasierten Backlog-Managements angelehnt an LeSS

  • Coaching der Fachbereiche in Requirements Engineering, Priorisierung und Umgang mit Backlogs

  • Etablierung hybrider Steuerungsmechanismen zur Synchronisierung von Business, IT und mehreren Teams

Wie sind wir vorgegangen:

Die DEVK ist schrittweise vorgegangen: Auf eine detaillierte Analyse der bestehenden Anforderungen, Prozesse und Meetingstrukturen folgten Konzeption und Design eines einheitlichen Anforderungsprozesses auf Basis von iREP. In der Umsetzung wurden Backlogs strukturiert, priorisiert und mit einer skalierten Meetinglandschaft (u. a. Projekt-Briefings, PO-Sprechstunden, Dailys, „Haus der Repräsentanten“) verzahnt. Methoden aus Scrum, Kanban und LeSS wurden aufgenommen und gezielt an die Organisation der DEVK angepasst. Durch kontinuierliche Tests, Feedbackschleifen und Weiterentwicklungen wurde das Setup fortlaufend optimiert.

Herausforderungen & Lösungen

    Zu den zentralen Herausforderungen zählten:

    • Fehlende Standardisierung: Einführung eines einheitlichen iREP-basierten Anforderungsprozesses über alle Teams

    • Unklare Priorisierung: Gemeinsame Kriterien und prioritätsbasiertes Backlog-Management zur Fokussierung auf Business Value

    • Geringe Transparenz: Etablierung strukturierter Backlogs und hybrider Steuerungsroutinen mit klaren Verantwortlichkeiten

    • Unterschiedliche Reifegrade: Zielgerichtetes Coaching der Fachbereiche im Requirements Engineering

    • Hybrid-agiles Umfeld: Synchronisierung klassischer und agiler Vorgehensmodelle durch abgestimmte Meeting- und Entscheidungsstrukturen

        Ergebnisse & Mehrwerte

        • Einheitlicher, skalierbarer Anforderungsprozess über alle Streams hinweg mit Fokus auf Business Value

        • Deutlich erhöhte Transparenz und Steuerbarkeit durch priorisierte, strukturierte Backlogs und klare Zuständigkeiten

        • Nachhaltige Befähigung der Fachbereiche zu wirksamem Requirements Engineering und fundierter Priorisierung

        • Verbesserte Time-to-Delivery durch synchronisierte Umsetzung und bessere Abstimmung zwischen Business und IT

        Durch die Einführung eines einheitlichen, mehrwertorientierten Anforderungsmanagements und einer skalierbaren Delivery-Steuerung konnte die DEVK ein sehr komplexes Transformationsprogramm deutlich strukturierter, transparenter und effizienter umsetzen. Die Kombination aus standardisierten Prozessen, klarer Priorisierung und gezielter Befähigung der Fachbereiche führt zu nachhaltigen Verbesserungen in der Zusammenarbeit zwischen Business und IT und legt die Grundlage für die weitere digitale Transformation.

        Mehrwertorientiertes Demand- und Anforderungsmanagement bei der DEVK

        DEVK Deutsche Eisenbahnversicherung

        • NBranche: Versicherung
        • NTechnologien & Tools: Hybrid-agile Frameworks, iREP als Standard für das Requirements Engineering

        Ansprechpartner:

        Steffen Bolenius

        Steffen Bolenius

        Head of Sales & Marketing

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