Einführung des ICM als Plattform für die Provisions- und Gebührenabrechnung bei einer Bank in Deutschland

Neomatic 5 Projektreferenz 5 Einführung des ICM als Plattform für die Provisions- und Gebührenabrechnung bei einer Bank in Deutschland

Nov. 4, 2025 | Projektreferenz

 

Projektziel:

Ziel des Projekts war es, bei der Bank in Deutschland eine zentrale, transparente und weitgehend automatisierte Plattform für die Provisions- und Gebührenabrechnung aufzubauen. Manuelle Berechnungen und verteilte Einzellösungen sollten abgelöst, Durchlaufzeiten reduziert und die Fehleranfälligkeit im Prozess deutlich gesenkt werden. Gleichzeitig sollte die Lösung so gestaltet werden, dass zukünftige Anpassungen an Produkten, Gebührenmodellen und regulatorischen Anforderungen effizient umgesetzt werden können.

Was wurde umgesetzt?

Basierend auf einer strukturierten Bestandsaufnahme wurden folgende Bausteine realisiert:

  • Einführung von SAP ICM als zentrales System für die Berechnung und Abrechnung von Provisionen und Gebühren bei der Bank.
  • Migration der relevanten Stammdaten in SAP ICM und Aufbau der notwendigen Regelwerke für verschiedene Provisions- und Gebührenmodelle.
  • Umsetzung eines standardisierten Abrechnungsprozesses inklusive Erstellung einer einheitlichen Provisions- und Gebührenabrechnung für alle Beteiligten.
  • Technische Integration des bisherigen Kassensystems sowie Einrichtung eines automatisierten E-Mail-Versands der neuen Abrechnungsdokumente.

Wie sind wir vorgegangen:

Zu Beginn wurden gemeinsam mit den Fachbereichen die fachlichen Anforderungen aufgenommen und in ein fachliches und technisches Konzept für die Provisions- und Gebührenabrechnung überführt. Darauf aufbauend haben wir SAP ICM konfiguriert, die Abrechnungslogik modelliert und die notwendigen Schnittstellen, insbesondere zum Kassensystem, implementiert. Parallel dazu wurden Stammdaten bereinigt und nach SAP ICM migriert. Nach einem intensiven Test- und Stabilisierungslauf ging das System produktiv, wurde im Echtbetrieb begleitet und im Anschluss iterativ weiterentwickelt und gewartet.

Herausforderungen & Lösungen

    Zu den zentralen Herausforderungen zählten:

    • Anbindung des Altsystems: Die Integration des bestehenden Kassensystems wurde durch klare Schnittstellendefinitionen und enge Abstimmung mit der IT erfolgreich umgesetzt.
    • Komplexe Abrechnungslogik: Unterschiedliche Provisions- und Gebührenmodelle wurden in transparente Regelwerke in SAP ICM überführt und umfassend getestet.
    • Akzeptanz bei den Fachbereichen: Durch frühzeitige Einbindung, Schulungen und eine verständliche Dokumentation wurde die Nutzung des neuen Systems erleichtert.

        Ergebnisse & Mehrwerte

        • Der zuvor stark manuelle Abrechnungsprozess ist zu rund 95 % automatisiert und deutlich weniger fehleranfällig.
        • Einführung von SAP ICM als zentrale Plattform für Provisionen und Gebühren innerhalb von nur acht Monaten.
        • Reduzierte Durchlaufzeiten und klar strukturierte Abrechnungen erhöhen Transparenz und Nachvollziehbarkeit für alle Stakeholder.
        • Ein Ansprechpartner und eine integrierte Lösung „aus einer Hand“ vereinfachen Betrieb und Weiterentwicklung.

        Mit der Einführung und Weiterentwicklung von SAP ICM hat die Bank in Deutschland einen zentralen Baustein zur Professionalisierung der Provisions- und Gebührenabrechnung geschaffen. Der hohe Automatisierungsgrad, die klare Prozessstruktur und die integrierte Systemlandschaft sorgen nicht nur für mehr Effizienz, sondern auch für mehr Transparenz.

        Einführung des ICM als Plattform für die Provisions- und Gebührenabrechnung bei einer Bank in Deutschland

        Bank in Deutschland

        • NBranche: Bank
        • NTechnologien & Tools: SAP ICM

        Ansprechpartner:

        Steffen Bolenius

        Steffen Bolenius

        Head of Sales & Marketing

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